





Starte dort, wo du selbst stockst: Anmeldung, Suche, Filter, Übergabe, Dateiablage. Nimm die Perspektive einer Person ein, die unter Zeitdruck steht, einhändig tippt oder mit schlechtem Netz kämpft. Schreibe auf, welcher Satz, welches Symbol oder welche Reihenfolge verwirrt. Schon diese Beobachtung wirkt, weil sie Fokus bringt und den ersten, klaren, machbaren Eingriff sichtbar macht, ohne große Budgets, nur mit Aufmerksamkeit und Empathie.
Wähle die kleinste Intervention mit größter Wirkung: ein präziser Buttontext, ein klügeres Default, ein entlastender Zwischenschritt. Skizziere, teste mit zwei Personen, iteriere. Mache das Neue auffindbar und rückgängig. Miss Zeit bis zur Lösung, sammle Einwände. Wenn die Änderung trägt, rolle behutsam aus. Wenn sie nicht greift, lerne schnell und markiere die Stelle für eine größere, bedachte Veränderung. So bleibt Momentum erhalten.
Bitte konkret um Rückmeldung und mache Reaktionen leicht: Ein Klick, eine kurze Sprachnachricht, ein Emoji. Bedanke dich sichtbar, teile eine kleine Vorher-Nachher-Geschichte und fordere zu weiteren Beobachtungen auf. So entsteht eine Kultur des kleinen, stetigen Lernens, in der Menschen sich sicher fühlen und Verbesserungen mittragen. Feiere Mikrosiege, denn sie zahlen auf Vertrauen ein und machen die nächste, größere Veränderung wahrscheinlicher.